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Es
gibt sehr unterschiedliche Arten, ein Obejkt in einem 3D-Pro-gramm
zu bauen. Beispielsweise ist es möglich, Grundobjekte (Boxmodelling
Abb. 1) zu erstellen und diese dann, wie einen Tonkörper
zu bearbeiten. Man kann zB einen Quader erstellen, diesen unterteilen
und die entstehenden Polygone anfassen, die Kreutzungspunkte oder
auch die sich ergebenen Linien. Die-se lassen sich dann in verschiedene
Richtungen ziehen und ex-trudieren, sodass man nach und nach ein
Modell erstellen kann.
In meinem Fall, bot sich das sog.
Patch Modelling an (Abb. 2). Es ist im Groben wie Papp-Maché.
Ein Patch ist eine bereits un-terteilte Fläche, die sich
im Wesentlichen nur an den Eckpunk-ten anfassen und verformen
läßt. Zusätzliche Anfasser an diesen Punkten,
bestimmen den Grad der Krümmung.
Um sich die Sache ein wenig zu vereinfachen,
ist es möglich Bilder, welche als Referenz dienen, in den
Hintergrund der verschiedenen Ansichten zu legen und die wichtigsten
Konturen (Aussenlinie, Konturen um die Augen etc.) mit verformbaren
Linien nachzuzeichnen (Abb. 3). Diese lassen sich dann in einer
anderen Ansicht im 3dimensinalen Raum positionieren und ver-formen.
Als Ergebnis hat man dann ein grobes Drahtgitter, wel-ches man
mit den Patches ausfüllen kann. Hat man ein Patch an einen
bestimmten Bereich angepasst, kann man eine Seite dises Stückes
auswählen, an das nahtlos ein weiteres Patch an-gehängt
wird, welches wiederum an das grobe Drahtgitter ange-passt wird
usw. Es gibt auch die Möglichkeit Linien als Höhen-linien
zu erstellen und diese dann mit einer Oberfläche zu ver-sehen,
wie im Fall der Beine (Abb. 4).
Grobe Deteils wie Falten wrden bereits beim modellieren be-rücksichtigt.
Feinheiten, wie Schuppen, Adern, oder kleine Falten, werden erst
beim Texturieren erstellt. |